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Was bewirken OBRA-Trockenmittelbeutel?
OBRA-Trockenmittelbeutel schützen Packgüter während Transport und Lagerung vor Korrosion, Schimmelbefall und anderen
Schäden durch Schwitzwasserbildung. Die Anwendung ist in der DIN 55474 festgelegt.
Was kann mit OBRA-Trockenmittelbeuteln geschützt werden?
Grundsätzlich alle Werkstoffe und Teile, die gegen Feuchte, Korrosion und Schimmelbildung empfindlich sind, z. B.
elektronische und optische Baugruppen, chemische und pharmazeutische Produkte, chirurgische Geräte und dentaltechnische
Einrichtungen, Munition und Waffen, Textilien, Lederwaren, Fasergranulate, Lebensmittel, Notrationen, Dauerbackwaren,
Maschinen, Ersatzteile, Motoren usw.
Wie werden OBRA-Trockenmittelbeutel eingesetzt?
OBRA-Trockenmittelbeutel werden in Verbindung mit möglichst wasserdampfdichten Folien ( = "Sperrschicht") eingesetzt.
Die "Sperrschicht" muß das zu schützende Gut und die beigefügten Trockenmittelbeutel dicht umschließen.
Innerhalb der "Sperrschicht" sorgen OBRA-Trockenmittelbeutel für das schützende Klima, indem sie die eingeschlossene -
und auch die nachdiffundierende Luft auf ein Maß trocknen, das korrosive Einflüsse von Feuchtigkeit verhindert.
OBRA-Trockenmittelbeutel werden nach DIN 55 473 in "Trockenmitteleinheiten" bemessen.
Eine Trockenmitteleinheit (TME) ist das Maß für die Wasserdampf- Aufnahmefähigkeit des Trockenmittels.
Im Gleichgewicht mit Luft bei 23 ± 2 °C und 40 % relativer Luftfeuchte müssen mindestens 6,0 g Wasserdampf pro
Trockenmitteleinheit aufgenommen werden.
Zur Berechnung der benötigten TME wird eine in der DIN 55 474 beschriebene Formel zugrundegelegt, die die
Wasserdampfdurchlässigkeit der verwendeten Sperrschichtfolie, Dauer des Transports, Lagerzeit, das Klima sowie
Beipackmaterial (Holz, Holzwolle, Pappe) berücksichtigt.
Vereinfachend lässt sich die Anzahl an TME pro qm Sperrschicht-Oberfläche folgendermassen ermitteln:
Versand nach
- Europa = 6 TME
- Mittelmeerländer, Nordamerika, Nahost = 10 TME
- Mittel- und Südamerika, Afrika, Asien, Australien = 20 TME
Pro kg Beipackmaterial sind zusäztlich jeweils 20 TME in die Verpackung einzubringen.
Welche Vorteile bieten OBRA-Trockenmittelbeutel im Vergleich mit anderen Korrosionsschutz-Maßnahmen?
- keine Entkonservierung
- einfache Handhabung
- uneingeschränkte Anwendbarkeit für alle Werkstoffe
- umweltfreundliche Beseitigung
Wie wirken OBRA-Trockenmittelbeutel?
OBRA-Trockenmittelbeutel enthalten ein chemisch inertes, umweltfreundliches, geruchloses Granulat, das der
umgebenden Luft begierig die Feuchtigkeit entzieht und diese adsorptiv bindet.
In welchen Größen und Ausführungen sind OBRA-Trockenmittelbeutel erhältlich?
- Beutel aus Natronkraftpapier;
Füllungen: 1/6, 1/3, 1/2, 1 und 2 TME,
- Beutel aus reißfestem Vlies (regenerierbar);
Füllungen: 1, 2, 4, 8, 16 und 32 TME,
- Beutel aus TYVEK ®,
Füllungen: 1, 2, 4 und 8 TME,
- Beutel aus Langfaserpapier;
Füllungen: 0,5 g - 50 g.
- Sondergrößen und -füllgewichte auf Anfrage.
Als Füllmaterial für OBRA-Trockenmittelbeutel wird überwiegend SIOGEL® (hochaktives Kieselgel mit oder ohne
Feuchtigkeitsindikator) bzw. Aktivton eingesetzt.

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Reg.-Nr.: 5B005 |
OBRA-Trockenmittelbeutel ab 4 Trockenmitteleinheiten können auf Wunsch mit einer Befestigungsmöglichkeit geliefert werden.
OBRA-Trockenmittelbeutel gem. DIN 55 473 werden regelmässig durch DINCERTCO in ihrer Qualität überwacht.
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Mehr Infos:
Produkt-Datenblatt
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